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Vossloh kein Handlungsbedarf 10.12.2008
ExtraChancen
Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" sehen bei der Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107 / WKN 766710) weiterhin keinen Handlungsbedarf.
Eine Rally habe die Aktie der Vossloh AG in den letzten Wochen hingelegt: Der MDAX-Titel sei vom Tief bei 45 Euro Ende Oktober wieder auf über 70 Euro geklettert. Der Verkehrstechnik-Konzern habe mittlerweile diese gute Performance gerechtfertigt. Nach bislang etwas vorsichtigeren Aussagen sei angesichts der vollen Auftragsbücher weiteres Wachstum für die nächsten beiden Jahre in Aussicht gestellt worden.
Die Vossloh AG spreche von einem sehr hohen Auftragsbestand (derzeit bei rund 1,2 Mrd. Euro), der bis ins Jahr 2010 reiche. Deshalb gehe der Vorstand des sauerländischen Unternehmens nun davon aus, dass der Umsatz im kommenden Jahr statt um 5 sogar um 10% zulege.
Im übernächsten Jahr werde dann nochmals ein Plus von 6% auf dann 1,37 Mrd. Euro erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern solle von 135 Mio. Euro in diesem Jahr auf 138 Mio. Euro im nächsten Jahr und 151 Mio. Euro in 2010 steigen.
Beitragen zum Wachstum würden auch wieder Übernahmen, allerdings nicht in dem Umfang wie in den letzten Jahren. Der zur Verfügung stehende Finanzrahmen von 600 Mio. Euro solle bei weitem nicht ausgeschöpft werden, derzeit seien neue Produktionsstätten in der Türkei und Russland sowie die Modernisierung des Stammwerks in Werdohl geplant.
Der Optimismus, den Vorstandschef Werner Andree an den Tag lege, beruhe aber vor allem auf den weltweiten Investitionen in die Infrastruktur, die aufgrund der staatlichen Konjunkturprogramme nicht so stark von der Krise betroffen sein dürften. Alleine aus China werde im kommenden Jahr ein Umsatz von 100 Mio. Euro erwartet.
Heino Hammann von der Nord LB stufe die Lage von Vossloh als "relativ komfortabel" ein. Nach den Akquisitionen in den USA, in Europa und der Beschleunigung im Asien-Geschäft, insbesondere in China, seien die mittelfristigen Aussichten vergleichsweise gut geblieben. "Die Unwägbarkeiten hinsichtlich der Finanzkrise sind jedoch extrem schwer einzuschätzen. Auch die Hoffnungen auf verstärkte Staatsausgaben könnten hinsichtlich des Umfangs überschätzt werden", erkläre der Aktienexperte, der den Titel nach dem zuletzt deutlichen Kursanstieg von "halten" auf "verkaufen" herabgestuft habe.
Allerdings würden die Meinungen der Analysten weit auseinandergehen: Die National-Bank ("kaufen") habe ihr Kursziel von 75 auf 83 Euro erhöht. Cheuvreux ("outperform") habe die Zielmarke von 98 auf 85 Euro gesenkt. Dagegen würden die Commerzbank (von "kaufen" auf "halten") mit 74 Euro (vorher 71 Euro) und die UniCredit ("halten") mit 68 Euro das Potenzial weitgehend für ausgeschöpft halten.
Die Experten von "ExtraChancen" hatten angesichts des schwachen Börsenumfeldes und der Zurückhaltung des Vorstandes hinsichtlich der Aussagen zur weiteren Entwicklung zuletzt keinen Handlungsbedarf bei der Vossloh-Aktie gesehen. Dabei bleibe es auch nach dem Kursanstieg - trotz der positiven Prognosen. (Analyse vom 09.12.2008) (10.12.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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